Deutsche Stromversorger im direkten Vergleich
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Dieses Vergleichsportal hilft Ihnen dabei, mit wenigen Klicks den individuell idealen Stromversorger zu finden.
Dabei werden neben grundsätzlichen Faktoren wie dem Preis und der Leistung auch die Klimaverträglichkeit und die Servicequalität der Anbieter herausgestellt.
Mit unserem unverbindlichen Stromvergleichsrechner der Stromversorger ist es spielend einfach möglich, die aktuellen Konditionen mit denen anderer Stromversorger zu vergleichen.
Informationen zu Strom und Energie:
Strom in Deutschland
Ein Jahr nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima ist es um die Energiewende wieder etwas stiller geworden. Die befürchteten Preiserhöhungen der Stromversorger oder gar Versorgungsengpässe sind trotz der Abschaltung mehrerer deutscher Atomkraftwerke weitestgehend ausgeblieben. Trotzdem werden sich die privaten Haushalte auf zukünftige Strompreiserhöhungen einstellen müssen.
Bis 2015 könnten Versorgungsengpässe entstehen
Laut einer Statistik der deutschen Stromversorger verbrauchten die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2011 circa 13% der im Land erzeugten und importierten Energie. Leider wird nur ein geringer Teil des Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt. Der Großteil des Stroms wird weiterhin über Kernkraft- und Kohlekraftwerke ins Netz eingespeist. Da bis 2015 weitere Kernkraftwerke abgeschaltet werden sollen, sind die Stromversorger bemüht, den Ausbau der Energienetze und die Erweiterung auf erneuerbare Energien voranzutreiben. Von derzeit 20% soll die Stromversorgung durch erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 auf 35% gesteigert werden.
Steigende Kosten für alle Verbraucher
Da große Unternehmen per Gesetz von den steigenden Netzentgelten ausgeschlossen sind, werden diese Kosten auch zukünftig auf die privaten Haushalte umgelegt. Diese Netzentgelte entstehen laut Versorgungsunternehmen durch die Sicherung des Stromflusses in Deutschland. Nach einer Statistik ist mit einem Anstieg von circa 0,15 Cent pro Kilowattstunde im laufenden Jahr zu rechnen. Dazu belegt folgendes Diagramm den steigenden Bedarf in Deutschland:
| Jahr | Bedarf an elektrischer Energie |
| - | - |
| 1991 | 539,6 |
| 1995 | 541,6 |
| 2000 | 579,6 |
| 2001 | 585,1 |
| 2002 | 587,4 |
| 2003 | 598,6 |
| 2004 | 608,0 |
| 2005 | 612,1 |
| 2006 | 617,2 |
| 2007 | 618,1 |
| 2008 | 614,6 |
| 2009 | 578,9 |
| 2010 | 604,0 |
| 2011 | 630 + |
Zu beobachten ist eine Steigerung des Bedarfs von 15 % in nur 20 Jahren!
Den Markt beobachten und rechtzeitig reagieren
Den privaten Haushalten wird auch in naher Zukunft nichts anderes übrig bleiben, als die Preise der Stromversorger zu beobachten und wenn möglich schnell zu einem günstigen Anbieter zu wechseln.
Der Weg des Stroms
Zu sagen, das der Strom aus der Dose kommt wäre zu einfach. Der Strom in Deutschland, um es auf den Punkt zu bringen kommt aus unseren Atomkraftwerken. Viele mögen das vielleicht nicht und heißen das auch nicht Gut, aber das ist nun einmal Fakt. Atomkraft macht etwa 25% aus. Desweiteren setzt sich unser Strom aus Kohlekraftwerken zusammen, der eine – wie wir alle wissen Hohe Emissionsrate hat. Dennoch ist es der Hauptbestandteil, der unseren Strom aus der Dose liefert. Erdgas aus Osteuropa ist mit zirka 13% beteiligt und regenerative Energien steuern uns 15% dazu bei. Alles dies sind Zahlen mit denen wir nur schwer klar kommen.
Was geschieht in der Zukunft?
Derzeit bekommen wir in Deutschland etwa 30% unseres “Stromvorkommens” aus Osteuropa und das in Form von Erdgas. Etwa 30% bekamen wir aus dem Skandinavischen Raum. Die Niederlande verbuchen eine deutsche Abnahme von etwa 20%. Doch nur 13% kommen DIREKT aus Deutschland. Doch warum müssen wir zirka 70% Energie aus dem Ausland beziehen? Die Zukunft sind die “Neuen Energien” und das ist nicht eine Meinung, das ist ebenso ein Fakt. In wenigen Jahren sind Rohstoffe verbraucht und jeder wird sich nach den “Neuen Energien” ausrichten ohne die Atomkraft. Ob dies nun eine Erkenntnis von Regierungen ist oder eine rein Menschliche – es ist Fakt.
Verstehen und verstehen wollen… sind unterschiedliche Dinge
Nicht das wir eine Wahl hätten, – doch Länder und Regierungen gleichermaßen diskutieren von “Erneuerbaren Energiequellen”, jedoch der Dominoeffekt international sowie national der sich aus einer Umstellung in dieser Größenordnung befindet ist vielen nicht bewusst. Ob Pro oder Contra, – das ist Fakt.
Wie grün ist der Strom wirklich?
Im Zuge der anhaltenden Diskussion rund um Klimawandel und CO2-Emissionen ergeht auch an Privathaushalte regelmäßig die Aufforderung, nicht nur Energie zu sparen, sondern möglichst auch einen Stromversorger auszuwählen, der die Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen unterstützt. Grüne Stromversorger gibt es am Markt bereits mehrere, doch nicht bei jedem Tarif ist gewährleistet, dass erneuerbare Energien Verwendung finden.
Woher kommt der grüne Strom?
Die Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien ist in erster Linie eine Frage des Energiemixes. Keine der derzeit verwendeten Lösungen hat das Potenzial, die Stromversorgung komplett alleine schultern zu können – weder heute noch in der Zukunft. Sicherlich gibt es einige Branchenvertreter, die das Gegenteil behaupten. Aber auf lange Sicht müssen Wind- und Wasserkraft, Photovoltaik sowie Strom aus Biomasse gleichermaßen gefördert werden, um die Energieversorgung sicher stellen und dem Klimawandel begegnen zu können. Grüne Stromversorger haben sich auf eine oder mehrere dieser nachhaltigen Energiequellen spezialisiert und liefern den so gewonnenen Strom an Privathaushalte.
Die Vorteile des grünen Stroms liegen auf der Hand:
Wichtige Tarifmerkmale
Ob wirklich grüner Strom aus der Steckdose kommt, lässt sich nicht direkt überprüfen. Privathaushalte müssen beim Versorger ansetzen und dessen Art der Energiegewinnung in Erfahrung bringen, wenn sie etwas gegen den Klimawandel zu tun gedenken. Zur Auswahl stehen meist Öko- und Klimastromtarife. Der Unterschied liegt darin, dass nur Ökostrom tatsächlich zum Großteil aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde. Beim Klimatarif verpflichten sich die Stromversorger lediglich dazu, Ausgleichszahlungen an Klimaprojekte zu leisten. Dabei kann es sich beispielsweise um Fördermaßnahmen oder Aufforstungen handeln.
Der Preis ist längst nicht mehr alleiniges Entscheidungsmerkmal bei der Wahl des Stromtarifs. Grüne Stromversorger bieten die Gelegenheit dazu, sich gegen einen fortschreitenden Klimawandel einzusetzen. Es ist aber in erster Linie Sache der Privathaushalte, welchem Versorger sie den Vorzug geben. Ein einfacher und zugleich sehr effektiver Weg für jeden einzelnen, den grünen Strom weiter zu etablieren.
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Das Bildmaterial entstammt den Linsen der Fotografen: Rofeld/Hempelmann, Markus Bormann, Thaut Images, Sergej Toporkov, Carola Schubbel und Monsterdruck.de – Fotolia. Das YouTube-Video zeigt einen Beitrag aus der ARD Mediathek, Einbettung erfolgt durch Youtube.com.

