Stromanbieter vergleichen – worauf man achten muss
Ihr Stromversorger will schon wieder mehr Geld? Dann ist es an der Zeit, sich nach Alternativen umzusehen. Ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter erfordert keinen großen Aufwand und kann sich bereits innerhalb eines Jahres mit mehreren Hundert Euro Ersparnis bezahlt machen – der Stromvergleich lohnt sich also.
Stromtarife online vergleichen
Bei der Suche nach einem passenden Angebot hilft Ihnen ein Stromvergleich im Internet. Die Bedienung dieser Tarifrechner ist kinderleicht, Sie müssen lediglich Ihren ungefähren jährlichen Stromverbrauch kennen. Eine dreiköpfige Familie verbraucht etwa 4000 Kilowattstunden im Jahr, Einpersonenhaushalte benötigen etwa 1500 Kilowattstunden. Die Angabe des zu erwartenden Verbrauchs ist wichtig, um das passende Verhältnis zwischen der Grundgebühr und dem Preis für den tatsächlich genutzten Strom zu finden. Dabei gilt: Je niedriger die Grundgebühr, desto höher sind in der Regel die laufenden Kosten. Tarife mit einem niedrigen Monatsfestbetrag lohnen sich daher meist nur für Geringverbraucher, wer mehr Strom benötigt, gleicht höhere Grundgebühr durch einen günstigen Kilowattstundenpreis aus.
Stromvergleich mit Preisgarantie
Der günstigste Stromtarif hilft wenig, wenn der Anbieter schon nach wenigen Monaten mit einem saftigen Preisaufschlag zur Kasse bittet. Um vor Überraschungen dieser Art geschützt zu sein, empfiehlt sich die Wahl eines Tarifs mit Preisgarantie. Solche Angebote weisen zwar oft eine relativ lange Mindestvertragslaufzeit auf, doch Strompreissenkungen stellen mittlerweile eine absolute Ausnahme dar, sodass das einzugehende Risiko niedrig bleibt. Sie sollten allerdings beachten, dass Steuererhöhungen und sonstige außerplanmäßige Veränderungen in der Regel von der Preisgarantie ausgenommen sind.
Zusätzlich sparen mit Sonderkonditionen
Viele Stromversorger werben mit attraktiven Sonderkonditionen um die Gunst der Kunden. Wer zu bestimmten Unternehmen wechselt, erhält beispielsweise einen Wechselbonus, der unter Umständen bis zu 100 Euro betragen kann. Interessant sind auch sogenannte Kilowattstunden-Paketangebote und Tarife mit Minder-/Mehrverbrauchsregelung. Bei einem Kilowattstunden-Paket verpflichtet sich der Kunde zur Abnahme einer bestimmten Strommenge zu vergleichsweise günstigen Konditionen. Liegt Ihr tatsächlicher Verbrauch unter der festgelegten Abnahmequote, müssen Sie dennoch den vollen Preis bezahlen. Ähnlich funktionieren Tarife mit Minder-/Mehrverbrauchsregelung. Hierbei erhöhen sich die Kosten für den gesamten Jahresverbrauch, wenn dieser von der bei Vertragsabschluss getroffenen Schätzung stark abweicht. Wenn Sie Ihren genauen jährlichen Stromverbrauch kennen, können Sie mit diesen Tarifmodellen jede Menge Geld sparen.
Img.: Stefan Thiermayer: Fotolia


18. Nov, 2011 







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